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DATEV Upload mobil

Business

4,5
Bewertung
100.00K
Installationen
Free
Preis
DATEV Upload mobil icon
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Analysiert von App-foxy

Wer Belege, Rechnungen oder andere Unterlagen regelmäßig an eine Steuerkanzlei weitergeben muss, kennt das wiederkehrende Problem: Die Dokumente liegen auf dem Smartphone, werden aber erst später zusammengesucht, umbenannt und irgendwo gesammelt weitergeleitet. Genau an dieser Stelle setzt DATEV Upload mobil an. Die App gehört in den geschäftlichen Bereich und konzentriert sich auf einen klaren Zweck: Unterlagen mobil für die Weitergabe an DATEV bereitzustellen.

Ich finde diesen Ansatz angenehm unaufgeregt. Die Anwendung versucht nicht, aus dem Telefon eine komplette Buchhaltungssoftware zu machen. Sie ist eher ein praktisches Zwischenstück zwischen dem Moment, in dem ein Beleg entsteht, und dem Moment, in dem er in der Kanzlei oder im passenden DATEV-Arbeitsablauf landet. Das spart vor allem dann Zeit, wenn man Unterlagen nicht erst am Abend oder am Monatsende bearbeiten möchte.

Entwickelt wird die App von DATEV eG. Sie ist kostenlos erhältlich, richtet sich laut Altersfreigabe an alle Altersgruppen und läuft ab Android 8.0. Die aktuelle Fassung ist Version 2.7.4. Im Google-Play-Umfeld kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,4 bei rund 7.900 Bewertungen; mehr als 100.000 Installationen zeigen außerdem, dass sie nicht nur für einen kleinen Kreis von Testern gedacht ist.

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Vom Papierbeleg zum geordneten Upload

Ich beginne diesen Abschnitt mit der Frage, wann ein Beleg am besten digital weitergegeben wird: meist dann, wenn er noch frisch vor mir liegt und ich den Anlass sofort zuordnen kann. DATEV Upload mobil ist auf das Bereitstellen von Unterlagen für einen DATEV-bezogenen Ablauf ausgerichtet, nicht auf eine vollständige Buchhaltung. Als Nächstes geht es darum, weshalb diese klare Rolle auch für das Vertrauen in den Umgang mit geschäftlichen Dokumenten wichtig ist.

Der erste sinnvolle Einsatz beginnt mit dem eigenen Arbeitsablauf

Nach der Installation würde ich nicht sofort jeden vorhandenen Beleg auf einmal übertragen. Sinnvoller ist ein kleiner Test mit einem aktuellen Dokument, dessen Ziel bereits klar ist. So merkt man schnell, ob die App in den persönlichen Ablauf passt und ob die Verbindung zur eigenen DATEV-Umgebung korrekt eingerichtet werden kann.

Der wichtigste Gedanke dabei ist: DATEV Upload mobil ersetzt nicht automatisch jede andere Buchhaltungs- oder Dokumentenverwaltung. Die App ist vor allem für den Upload gedacht. Wer erwartet, damit vollständige Auswertungen, Rechnungsfreigaben oder eine komplette Finanzverwaltung auf dem Handy zu erledigen, wird den Funktionsumfang vermutlich zu eng finden. Wer dagegen einfach Belege ohne Umweg weiterreichen möchte, versteht den Nutzen deutlich schneller.

In der Praxis lohnt es sich, vor dem ersten regelmäßigen Einsatz festzulegen, wann ein Dokument hochgeladen wird. Ich würde nicht warten, bis sich ein ganzer Stapel angesammelt hat. Ein kurzer Upload direkt nach dem Einkauf oder nach dem Erhalt einer Rechnung verhindert, dass Belege später zwischen privaten Fotos, E-Mails und Downloads verschwinden.

Ein kleiner, aber wichtiger Tipp: Ich würde die Aufnahme möglichst bei gutem Licht und auf einer ruhigen, ebenen Fläche machen. Das klingt banal, wirkt sich aber direkt auf die spätere Lesbarkeit aus. Eine schiefe oder schlecht beleuchtete Aufnahme macht den digitalen Beleg nicht unbrauchbar, kann aber die Kontrolle in der Kanzlei unnötig erschweren. Die App nimmt einem den Papierkram ab, nicht die Verantwortung für ein brauchbares Ausgangsdokument.

Vertrauen entsteht hier vor allem durch den passenden Zweck

Bei einer App, über die geschäftliche Belege weitergegeben werden, geht es nicht nur um Tempo. Ich möchte auch verstehen, wofür ich sie nutze und an welcher Stelle sie in meinen Arbeitsablauf gehört. Bei DATEV Upload mobil ist die Rolle eng umrissen: Dokumente werden mobil für einen DATEV-bezogenen Prozess bereitgestellt. Diese Spezialisierung ist für mich nachvollziehbarer als eine App, die gleichzeitig Scanner, Archiv, Buchhaltung und private Ablage sein möchte.

Das ist allerdings kein Ersatz dafür, die eigene Einrichtung bewusst zu prüfen. Bevor ich echte Geschäftsunterlagen übertrage, würde ich mit der zuständigen Kanzlei klären, ob der vorgesehene Upload-Weg tatsächlich der ist, den sie erwartet. Ein kleiner Test mit einem unkritischen Beleg hilft, den Ablauf zu verstehen und zu erkennen, ob das Dokument am richtigen Ziel ankommt. So lässt sich ein Prozessfehler früh bemerken, statt erst dann, wenn mehrere Wochen Belege gesammelt wurden.

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Für wen die App besonders gut passt

Besonders nützlich ist sie für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen, die ihre Belege nicht selbst vollständig verbuchen, sondern regelmäßig an eine DATEV-basierte Kanzleilösung übergeben. Auch Mitarbeitende, die unterwegs Ausgaben dokumentieren müssen, profitieren vom mobilen Ansatz. Ein Beleg kann dort erfasst werden, wo er entsteht, statt später aus dem Portemonnaie oder einer Jackentasche herausgesucht zu werden.

Ein realistisches Beispiel ist ein Außentermin. Nach dem Mittagessen liegt die Rechnung noch auf dem Tisch, während der nächste Termin bereits wartet. Mit einem direkten Upload ist die Aufgabe erledigt, bevor der Beleg verloren geht. Dasselbe gilt für eine Tankquittung, einen Einkauf für das Büro oder eine Rechnung, die per Papierpost eingetroffen ist. Der Vorteil liegt nicht in spektakulären Zusatzfunktionen, sondern darin, dass der zeitliche Abstand zwischen Ausgabe und Ablage kleiner wird.

Für Teams ist der Nutzen etwas anders gelagert als für Einzelpersonen. Wenn mehrere Mitarbeitende Ausgaben verursachen, kann die mobile Erfassung helfen, den Beleg nicht erst über eine private Nachricht oder einen späteren Sammeltermin weiterzugeben. Trotzdem würde ich vorab vereinbaren, wer welche Unterlagen übermittelt und wie Rückfragen behandelt werden. Die App kann die Weitergabe vereinfachen; klare Zuständigkeiten bleiben eine Aufgabe des Teams.

Weniger passend ist die App für Personen, die ihre Unterlagen ausschließlich per E-Mail verschicken, mit einem lokalen Ordnersystem verwalten oder eine umfassende Finanz-App mit Budgetplanung und Kontenanbindung suchen. In solchen Fällen kann ein allgemeiner Scanner oder eine ausgewachsene Buchhaltungsanwendung mehr bieten. DATEV Upload mobil lohnt sich vor allem dann, wenn der Zielprozess bereits im DATEV-Umfeld liegt.

Der tägliche Ablauf ohne unnötige Umwege

Im Alltag zählt, wie wenig Entscheidungen man für jeden Beleg treffen muss. Ein guter Ablauf besteht aus drei einfachen Gewohnheiten: Dokument sofort aufnehmen, kurz prüfen und direkt an den vorgesehenen Zielprozess übergeben. Je länger ein Beleg unbearbeitet bleibt, desto größer wird die Gefahr, dass Zusatzinformationen fehlen oder die Zuordnung später mehr Zeit kostet.

Ich würde außerdem zwischen einzelnen Dokumenten und einem kleinen Tagesstapel unterscheiden. Einzelne Quittungen lassen sich direkt unterwegs erledigen. Mehrseitige Rechnungen oder Unterlagen, die zusammengehören, sollte man dagegen bewusst in einem ruhigen Moment bearbeiten. Dadurch bleibt der Zusammenhang erhalten und man vermeidet, dass Seiten versehentlich getrennt oder in falscher Reihenfolge weitergegeben werden.

Ein nützlicher Sonderfall sind Belege, die auf Thermopapier gedruckt sind. Solche Quittungen können mit der Zeit verblassen; deshalb würde ich sie möglichst zeitnah erfassen und anschließend kontrollieren, ob die entscheidenden Angaben auf der Aufnahme lesbar sind. Das ist keine Frage einer besonderen App-Funktion, sondern eine einfache Vorsichtsmaßnahme, die bei einem späteren Nachreichen schwer lesbarer Papierbelege Ärger ersparen kann.

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Gerade für Menschen, die häufig unterwegs sind, ist das ein praktischer Unterschied zu einem klassischen Scanner am Schreibtisch. Der Scanner liefert oft eine kontrollierte Aufnahme, setzt aber voraus, dass man am richtigen Ort ist. Die mobile Lösung gewinnt bei der Geschwindigkeit und Verfügbarkeit. Dafür muss man selbst stärker auf Bildqualität, Vollständigkeit und die richtige Auswahl achten.

Was im Vergleich zu E-Mail, Cloud-Ordner und Papierordner besser läuft

Der übliche E-Mail-Weg wirkt zunächst flexibel, erzeugt aber schnell Rückfragen. Belege liegen in verschiedenen Postfächern, Dateinamen sind uneinheitlich und Anhänge werden leicht übersehen. Ein gemeinsamer Cloud-Ordner ist übersichtlicher, verlangt aber ebenfalls Disziplin: Jemand muss Dateien benennen, verschieben und dem richtigen Bereich zuordnen.

DATEV Upload mobil ist in diesem Vergleich dann im Vorteil, wenn der Upload-Zielpunkt bereits feststeht. Der Weg vom Smartphone in den geschäftlichen Prozess wird kürzer, und man muss nicht erst eine eigene Ordnerstruktur pflegen. Das ist ein konkreter Zeitgewinn, besonders bei vielen kleinen Belegen, bei denen das manuelle Sortieren mehr Aufwand verursacht als das eigentliche Fotografieren.

Ein allgemeiner Dokumentenscanner kann dagegen die bessere Wahl sein, wenn man Unterlagen an viele verschiedene Empfänger senden oder unabhängig von DATEV archivieren möchte. Auch wer umfangreiche Bearbeitungsfunktionen, Texterkennung, Kommentierung oder eine frei gestaltbare Dokumentenablage erwartet, sollte die Entscheidung nicht allein vom Namen der App abhängig machen. Der entscheidende Trade-off ist die Spezialisierung: weniger Umwege im passenden DATEV-Ablauf, aber weniger Freiheit außerhalb davon.

Der Papierordner bleibt für manche eine vertraute Zwischenlösung, besonders wenn Originale ohnehin aufbewahrt werden. Er ist aber wenig hilfreich, wenn die Kanzlei einen digitalen Beleg benötigt oder man unterwegs nichts zur Hand hat. Ich würde daher nicht versuchen, jede Ablageform durch diese App zu ersetzen. Sinnvoller ist eine klare Aufgabenteilung: Der Upload unterstützt die digitale Weitergabe; die eigene Regelung für Originale und langfristige Ablage bleibt davon getrennt.

Die kleinen Reibungspunkte, die man einplanen sollte

Die größte Einschränkung ist aus meiner Sicht nicht die mobile Erfassung selbst, sondern die Abhängigkeit vom passenden Umfeld. Die App entfaltet ihren Wert nicht als isoliertes Notizbuch für Dokumente. Vor der Nutzung sollte deshalb klar sein, wie der Upload in der eigenen Kanzlei oder im eigenen DATEV-Prozess verarbeitet wird. Wer diesen Zusammenhang nicht hat, kann zwar eine mobile Dokumentenaufnahme interessant finden, schöpft den eigentlichen Vorteil aber nicht aus.

Auch die Prüfung nach dem Fotografieren bleibt wichtig. Ein schneller Upload ist nur dann hilfreich, wenn die Seite vollständig sichtbar ist und wichtige Angaben lesbar bleiben. Bei langen Dokumenten, gefalteten Quittungen oder sehr blassem Thermopapier kann ein zweiter Blick sinnvoll sein. Ich würde außerdem darauf achten, nicht versehentlich private Unterlagen mit geschäftlichen Dokumenten zu vermischen. Die Geschwindigkeit der App darf nicht dazu führen, dass man weniger sorgfältig auswählt.

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Ein weiterer Punkt betrifft den persönlichen Umgang mit Ordnung. Die Anwendung kann den Zeitpunkt des Uploads verbessern, aber sie ersetzt keine klare Routine für Rückfragen und fehlende Belege. Wenn eine Rechnung erklärungsbedürftig ist, kann es weiterhin nötig sein, zusätzliche Informationen separat bereitzuhalten. Der Upload löst also das Transportproblem, nicht automatisch jede organisatorische Frage rund um den Beleg.

Was ich vor dem ersten Upload bewusst prüfen würde

Bei sensiblen Unterlagen ist es vernünftig, die eigenen Entscheidungen nicht im Autopilot zu treffen. Ich würde vor dem Übertragen prüfen, ob wirklich der geschäftliche Beleg ausgewählt ist, ob keine privaten Seiten mit im Bild liegen und ob die Aufnahme vollständig ist. Falls das Smartphone nach Zugriffen fragt, sollte man die angezeigte Berechtigung lesen und überlegen, ob sie zum gerade ausgeführten Schritt passt. Ich würde daraus keine pauschale Aussage über Datenschutz oder Sicherheit ableiten; entscheidend ist, dass ich nur die Informationen freigebe, die ich für den konkreten Upload brauche.

Auch die Kontoseite verdient Aufmerksamkeit. Wer ein Gerät mit anderen Personen teilt oder ein Smartphone beruflich und privat nutzt, sollte vor dem Alltagstest klären, wer Zugriff auf das Gerät und den eingerichteten Ablauf hat. Bei einem Gerätewechsel oder wenn eine Person das Unternehmen verlässt, gehört die Nutzung ebenfalls auf die Übergabeliste: Zugang und Zuständigkeit sollten dann mit der Kanzlei beziehungsweise den Verantwortlichen abgestimmt werden, statt stillschweigend davon auszugehen, dass der bisherige Ablauf unverändert passt.

Ein praktischer Kontrollschritt ist, nach dem ersten Upload nicht sofort zum nächsten Beleg überzugehen. Ich würde zunächst nachvollziehen, ob der Dokumentenweg wie erwartet funktioniert hat und ob die Kanzlei den Eingang dem richtigen Vorgang zuordnen kann. Erst wenn dieser Test sitzt, lohnt es sich, daraus eine schnelle Routine zu machen. Das kostet am Anfang etwas Aufmerksamkeit, verhindert aber, dass eine bequeme Abkürzung unbemerkt an der falschen Stelle endet.

Konkrete Tipps für weniger Nacharbeit

  • Direkt nach dem Vorgang handeln: Je näher Aufnahme und Ausgabe beieinanderliegen, desto geringer ist die Gefahr, dass Belege verloren gehen oder vergessen werden.
  • Den Bildausschnitt kontrollieren: Vor dem Absenden sollten alle Seitenränder, Beträge und relevanten Angaben sichtbar sein. Ein sauberer Hintergrund hilft bei kleinen Quittungen.
  • Zusammengehörige Seiten gemeinsam denken: Bei mehrseitigen Unterlagen sollte man nicht nur das erste Blatt erfassen, sondern den vollständigen Vorgang im Blick behalten.
  • Den Kanzleiablauf vorher klären: Wenn mehrere Personen Belege hochladen, sollten alle denselben Zielprozess verwenden. Das verhindert doppelte Übermittlungen und unnötige Rückfragen.
  • Die App nicht als Archiv missverstehen: Für langfristige Ablage, Suche und umfassende Dokumentenverwaltung kann zusätzlich ein anderes System erforderlich sein.

Diese Hinweise wirken unscheinbar, machen im Alltag aber einen spürbaren Unterschied. Die App spart nicht deshalb Zeit, weil jeder Schritt automatisch erledigt wird, sondern weil sie mehrere kleine Verzögerungen entfernt: das Warten bis zum Büro, das Umbenennen von Dateien, das Zusammensuchen von Papier und das spätere Weiterleiten aus einem überfüllten Postfach.

Technischer Eindruck und Alltagstauglichkeit

Mit der Unterstützung ab Android 8.0 ist die Einstiegshürde für viele noch genutzte Geräte niedrig. Trotzdem hängt die tatsächliche Bequemlichkeit auch vom Smartphone selbst ab. Eine gute Kamera, ausreichend Licht und eine stabile Verbindung helfen mehr als eine besonders leistungsstarke Hardware. Wer häufig in Gebäuden mit schlechtem Empfang arbeitet, sollte sich angewöhnen, den erfolgreichen Abschluss des Vorgangs bewusst zu prüfen, statt die App nach dem Absenden sofort zu schließen.

Die kostenlose Bereitstellung ist ein klarer Pluspunkt für den Einstieg. Man kann den Ablauf ausprobieren, ohne zunächst ein zusätzliches Budget einzuplanen. Für die Entscheidung sollte aber nicht nur der Preis ausschlaggebend sein. Wichtiger ist, ob die App zur Zusammenarbeit mit der eigenen Steuerkanzlei passt und ob die tägliche Nutzung wirklich einfacher wird als der bisherige Weg.

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Die Bewertungen fallen insgesamt gut aus, wobei eine Bewertung von 4,4 bei rund 7.900 Stimmen ein solides Signal für die Alltagstauglichkeit ist. Ich würde solche Zahlen dennoch nur als Orientierung betrachten. Bei einer spezialisierten Business-App ist entscheidend, ob der konkrete DATEV-Prozess funktioniert, den man selbst benötigt. Eine hohe allgemeine Zufriedenheit ersetzt nicht die Prüfung des eigenen Arbeitsablaufs.

Wer nach dem Test feststellt, dass der Ablauf zwar funktioniert, aber im Alltag trotzdem zu viele Einzelschritte übrig bleiben, sollte nicht automatisch mehr Belege in die App verlagern. Vielleicht passt ein gebündelter Zeitpunkt besser: einzelne Quittungen direkt unterwegs, längere Rechnungen gesammelt am Schreibtisch. Diese Aufteilung nutzt den mobilen Vorteil, ohne bei komplexeren Dokumenten die sorgfältige Prüfung zu überstürzen.

Mein Urteil: stark als Upload-Werkzeug, bewusst kein Komplettsystem

DATEV Upload mobil ist eine App mit klarer Aufgabe und genau daraus entsteht ihre Stärke. Sie hilft mir vor allem dabei, Belege nicht erst später zu bearbeiten, sondern direkt vom Smartphone in den vorgesehenen geschäftlichen Prozess zu bringen. Für Selbstständige und kleine Unternehmen, die mit DATEV arbeiten und regelmäßig Unterlagen an eine Kanzlei übergeben, kann das spürbar weniger Nacharbeit bedeuten.

Ich würde sie besonders empfehlen, wenn bisher Papierstapel, E-Mail-Anhänge oder lose Smartphone-Fotos den Ablauf bestimmen. Dann entfernt die App eine wiederkehrende Reibung an der richtigen Stelle: zwischen dem Entstehen eines Dokuments und seiner Weitergabe. Wer dagegen ein unabhängiges Archiv, umfangreiche Buchhaltung oder eine flexible Dokumentenplattform sucht, sollte eher zu einer umfassenderen Lösung greifen.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: Die beste Wahl ist DATEV Upload mobil für Nutzer, deren Belegprozess bereits auf DATEV ausgerichtet ist. Sie macht aus dem Smartphone kein vollständiges Büro, kann aber genau den kleinen, lästigen Zwischenschritt verkürzen, der sich über Wochen und Monate zu unnötigem Aufwand summiert. Wenn man die Aufnahmen sorgfältig prüft und den Zielprozess einmal sauber einrichtet, ist die kostenlose Business-App ein nützlicher Begleiter für den täglichen Belegversand.

Häufig gestellte Fragen zu DATEV Upload mobil

01

Was ist DATEV Upload mobil und wofür kann ich die App verwenden?

DATEV Upload mobil ist eine Anwendung für den sicheren digitalen Beleg- und Dokumentenaustausch mit einer DATEV-Kanzlei. Nach der Einrichtung können Sie beispielsweise Rechnungen, Quittungen und andere Unterlagen mit dem Smartphone fotografieren oder aus vorhandenen Dateien auswählen und an die Kanzlei übermitteln. Die App richtet sich vor allem an Unternehmen und Selbstständige, deren Steuerberater oder Buchhaltung mit DATEV arbeitet.

02

Benötige ich für DATEV Upload mobil ein DATEV-Konto oder eine Einladung von meiner Kanzlei?

In der Regel reicht es nicht aus, die App lediglich aus dem Google Play Store oder App Store herunterzuladen. Für die Nutzung muss normalerweise eine Verbindung zu einem passenden DATEV-Service bestehen, und Ihre Kanzlei muss den Upload für Sie eingerichtet oder freigeschaltet haben. Die konkreten Zugangsdaten und der Registrierungsablauf können je nach DATEV-Lösung abweichen. Fragen Sie deshalb vor der Installation bei Ihrer Steuerkanzlei nach.

03

Wie lade ich Belege mit DATEV Upload mobil hoch?

Die Bedienung ist grundsätzlich auf einen schnellen Dokumentenversand ausgelegt. Sie können einen Beleg direkt mit der Smartphone-Kamera erfassen oder ein bereits gespeichertes Dokument auswählen. Vor dem Absenden sollten Sie kontrollieren, ob alle Seiten gut lesbar und vollständig sind. Je nach Einrichtung lassen sich Dokumente außerdem kategorisieren oder mit zusätzlichen Angaben versehen. Nach dem Upload sollten Sie auf die erfolgreiche Übertragung achten, bevor Sie das Original gegebenenfalls ablegen.

04

Sind meine Dokumente in DATEV Upload mobil sicher und datenschutzkonform übertragen?

DATEV Upload mobil ist für den geschützten Austausch von Unterlagen mit DATEV-Anwendungen vorgesehen und verwendet dafür die von DATEV bereitgestellten Sicherheitsmechanismen. Trotzdem sollten Sie Ihr Smartphone mit einer Bildschirmsperre schützen, die App nur aus offiziellen Stores installieren und keine vertraulichen Dokumente über unsichere WLAN-Netze versenden. Die konkrete Verarbeitung personenbezogener Daten hängt auch von der verwendeten DATEV-Lösung und den Einstellungen Ihrer Kanzlei ab.

05

Funktioniert DATEV Upload mobil auf jedem Smartphone und was kann ich bei Problemen tun?

Die App ist für aktuelle Android- und iOS-Geräte vorgesehen, kann aber je nach Betriebssystemversion, Gerätemodell und DATEV-Service unterschiedliche Voraussetzungen haben. Prüfen Sie vor dem Download die Angaben im jeweiligen Store und halten Sie das Betriebssystem sowie die App aktuell. Wenn ein Upload fehlschlägt, helfen meist eine stabile Internetverbindung, ein erneuter Start der App und die Kontrolle der Zugangsberechtigung. Bei anhaltenden Problemen sollte Ihre DATEV-Kanzlei oder der zuständige DATEV-Support kontaktiert werden.

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Vorteile

  • Belege lassen sich direkt per Smartphone-Kamera digitalisieren.
  • Automatische Übertragung an die DATEV-Kanzlei spart manuellen E-Mail-Versand.
  • Unterstützt eine strukturierte Belegablage für laufende Buchhaltungsprozesse.
  • Geeignet für unterwegs
  • ohne Scanner oder Büroarbeitsplatz.
  • Sicherer Austausch innerhalb des DATEV-Ökosystems.

Nachteile

  • Nutzung ist in der Regel an eine DATEV-Kanzlei und deren Einrichtung gebunden.
  • Nicht jede Kanzlei oder jedes DATEV-System unterstützt alle Funktionen.
  • Eine stabile Internetverbindung wird für die Übertragung benötigt.
  • Bei vielen Belegen kann das Fotografieren einzeln zeitaufwendig werden.
  • Für private Nutzer ohne DATEV-Anbindung bietet die App wenig Mehrwert.
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Über diesen Eintrag

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